Literatur ist für mich 

 

Wegbegleitung, Lebenshilfe, Klärung, Genuß. Lesen eröffnet neue Sichtweisen auf Alltag und Leben, schafft neue Erfahrungen und Erlebnisse.
Lesen fördert die Entdeckerin, den Forscher in uns. Eine Qualität, die uns auch im alltäglichen Leben stärkt. In der Gruppe Literatur zu erfahren, ist ein Vergnügen und eine Erweiterung des eigenen Lebens. Texte werden so auch in ihrer Vielfalt sicht- und hörbar, der eigene Standpunkt gestärkt. Lesen ist Standortbestimmung, keine Sache für Spezialisten.

 

Literatur vermag  jedem  Menschen neue Ausblicke auf Alltag und Leben zu schenken, Möglichkeiten aufzuzeigen, die sonst vielleicht nicht gesehen werden können. Deshalb ist mir der feinfühlig ausgewählte Text  in meinen Seminaren, Lesungen und Dramaturgien besonders wichtig.


Ich möchte in meiner Arbeit die Kunst mit dem alltäglichen Leben verbinden, die Literatur „auf die Straße" bringen.
 

Mein fachlicher Hintergrund:
Studium der slavischen Philologie, Germanistik und Philosophie (M. A.). Ich arbeite mit der Methode des Strukturalismus und einem von mir entwickelten Verfahren der themenzentrierten Literaturanalyse.

 

Hierin nehmen wir unsere unmitelbare Reaktion auf den Text ernst als Weg in den Text, erfahren uns in ihr auch selbst und nehmen in der gemeinsamen Analyse die Möglichkeiten, Wirklichkeiten und Lösungen zu einem Thema wahr, die der Text darüber hinaus enthält und erleben den Text in seiner Ganzheit. Ein Bezug zum Werk des Autoren, der Autorin und zum Zeitkontext machen das Texterlebnis rund.

 

Leben ist Sprache

               Lesen macht frei

                          Liebeslied
     
        Wie soll ich meine Seele halten, dass
      sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
      hin heben über dich zu anderen Dingen?
      Ach gerne möchte ich sie bei irgendwas
        Verlorenem im Dunkeln unterbringen
          an einer fremden stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.
     Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
       nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
        der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
     Auf welches Instrument sind wir gespannt?
      Und welcher Geiger hat uns in der Hand?
                       O süßes Lied.
 
                    Rainer Maria Rilke
        aus: Rainer Maria Rilke: Liebe, S. 77

Birgit Monz Literaturprojekte - Postkarte
Das literarische Kabinett im Görreshof Muenchen

Im Görreshof, München 

Montags,19:00 - 20:30 h

24.7./ 25.9. / 23.10. /

27.11. / 18.12.2017


Begrenzte Plätze -
Anmeldung möglich

Birgit Monz . Literaturprojekte . Schubertstr. 19c . 85276 Pfaffenhofen . Tel. 08441 72488 . literaturprojekte@birgit-monz.de . IMPRESSUM I >> www.birgit-monz.de